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Informationen von der Bewerbung bis zum aktiven Dienst

Vorweg:

Nach dem Wegfall der Wehrpflicht haben sich einige Dinge geändert. Daher ist das Einholen von Informationen von Ehemaligen, den sogenannten „Ex-Sposos“, mit Vorsicht zu genießen.

Dies hier ist eine aktualisierte Version der gegenwärtigen Situation (Stand Mai 2015):

 

Der Weg bis zur Bewerbung:

Beginn des Segelfliegens:

Da es die Möglichkeit als Spitzensportler Segelflug bei der Bundeswehr gefördert zu werden in der Regel nur im jungen Lebensalter gibt (meist nach der Schule, spätestens nach einer Berufsausbildung), ist es unumgänglich sehr früh mit dem Segelfliegen anzufangen, die Ausbildung zügig zu absolvieren, um dann zielgerichtet den Leistungssegelflug anzustreben.

Vereinswahl:

Viele Vereine bilden dahingehend aus, teilweise sogar mit Trainern, und fördern den Streckensegelflug der Jugendlichen. Leider jedoch nicht alle. Daher sollte man gleich von Anfang an bei der Wahl des Vereines auf diesen Aspekt achten, sofern möglich. Viele Segelflieger sind nur deshalb erfolgreich geworden, weil sie im „richtigen“ Verein ausgebildet, herangezogen und gefördert wurden, manche haben hierfür sogar den vorherigen Verein verlassen müssen, um in einem anderen diese Möglichkeiten zu finden. Man muss aber nicht gleich aus seinem Verein austreten. Oftmals erreicht man schon viel, wenn man in der Vorstandschaft seine Wünsche und Ziele mitteilt und gemeinsam nach Lösungen sucht. Für diesbezügliche Fragen oder auch vermittelnde Gespräche steht der Trainer der Sportsoldaten, Markus Barrois, zur Verfügung.

Tipps zur notwendigen fliegerischen Weiterentwicklung:

Möglichkeiten, Streckensegelflugkenntnisse zu erlangen und zu verbessern sind:

  • (Primär!) Selbst viel trainieren, d.h. „fliegen, fliegen, fliegen,…“, jedoch nicht planlos in Flugplatznähe, sondern konsequent mit Aufgabenstellungen, ggf. unter Anleitung von Trainern/Fluglehrern, die selber Streckenflieger sind.
  • Analysen der gemachten Flüge, soweit möglich (Vergleich mit anderen OLC-Flügen, Statistik-Nachbereitung mit geeigneter Software,…).
  • Austausch mit anderen Segelfliegern. Sowohl gleich erfahrene als auch erfahrenere, wenn möglich: gemeinsames Fliegen mit ihnen.
  • Teilnahme an einem oder mehreren Streckenfluglehrgängen, die in der Regel jeder Landesverband anbietet.
  • In fortgeschrittenem Stadium ggf. Antragstellung auf Nutzung eines der Förderflugzeuge, die es teilweise auf Landesebene und Bundesebene gibt.

Beginn mit der Wettbewerbsfliegerei:

Wenn die ersten Streckenflugerfahrungen vorliegen kann durchaus „begleitend“ auch schon die erste Wettbewerbsteilnahme erfolgen. Hierfür gibt es einige gut geeignete lokale „Einsteiger“-Wettbewerbe, die bei den jeweiligen Geschäftsstellen der Landesverbände erfragt werden können. Viele Landesverbände haben Landestrainer. Sie sind die idealen Ansprechpartner zu diesem Thema.

 

Meilensteine der aktiven Laufbahn:

Beginn:

Der Beginn der Bundeswehrzugehörigkeit für „Spitzensportler Segelflug“ ist stets der 02.01. eines jeden Jahres. Dann beginnt die Grundausbildung, deren Standort variieren kann. Spätestens in dieser Zeit erfolgt die Kontaktaufnahme des Trainers der Sportsoldaten, um erste Planungen mit dem Rahmen-Trainingsplan der kommenden Saison abzustimmen und zu koordinieren.

Trainingsstandort Marpingen:

Nach erfolgter Grundausbildung erfolgt die Versetzung in die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Mainz mit gleichzeitiger Kommandierung ins Saarland. Der Flugplatz Marpingen wird der Heimat-Trainingsort sein, die Graf-Haeseler-Kaserne des Fallschirmjägerbataillon 261 in Lebach die dazugehörige Bundeswehrliegenschaft.

Markus Barrois ist der betreuende Trainer vor Ort und der erste Ansprechpartner für die Sportsoldaten. Er vertritt auch den Bundestrainer in alltäglichen Angelegenheiten.

Dienstzeit:

Die Dienstzeit dauert 11 Monate und endet am 30.11. jeden Jahres. Eine Verlängerung um einen Monat ist möglich.

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